Harburg

Der Bezirk Harburg liegt als einziger der sieben Bezirke Hamburgs vollständig südlich der Elbe. Er besteht aus zwei Siedlungsschwerpunkten, dem ehemaligen Kerngebiet Harburgs mit den Stadtteilen Eißendorf, Gut Moor, Harburg, Heimfeld, Langenbek, Marmstorf, Neuland, Rönneburg, Sinstorf und Wilstorf – und dem Siedlungsgebiet des ehemaligen Ortsamtsbereichs Süderelbe mit den Stadtteilen Altenwerder, Cranz, Francop, Hausbruch, Moorburg, Neuenfelde und Neugraben-Fischbek. In den 17 Stadtteilen leben insgesamt knapp 155.000 Menschen.

Harburg blickt auf 1000 Jahre Geschichte zurück. Die Horeburg stand spätestens seit dem Jahr 1000 an der Stelle des heutigen Harburger Schlosses. 1297 bekam Harburg das Stadtrecht verliehen. Zum Industriestandort stieg Harburg mit der Einrichtung des Harburger Binnenhafens zwischen den Jahren 1845 und 1849 auf. Im historischen Gedächtnis Harburgs ist auch der Kapp-Putsch im Jahre 1920 verankert. Jährlich gedenken die Harburger den Naziverbrechen und erinnern daran, dass die Harburger Synagoge während der Pogrome der Nationalsozialisten 1938 zerstört wurde. Heute erinnert nur noch ein Torbogen an die ehemalige Synagoge. Ein Zeugnis früheren jüdischen Lebens in Harburg ist der Jüdische Friedhof Schwarzenbergstraße.

Das heutige Gesicht des Bezirks ist vielseitig. Harburg ist mit der Technischen Universität und mit den Unternehmen im Harburger Binnenhafen ein Hochtechnologiestandort, zugleich ist der Bezirk auch traditioneller Industriestandort mit zahlreichen Unternehmen.

Das Alte Land ist das dörfliche Gesicht des Bezirks.

Harburg ist ein hervorragender Einkaufsstandort und spricht als Oberzentrum über 700.000 Menschen aus der Metropolregion an.